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- Copyright: © 1998-2004 Dipl-Ing. Hans-Jürgen Kylau
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HTML 4.0 Referenz, S.Münz, W.Nefzger, Franzis-Verlag;
Javascript, H.Erlenkötter, Rowohlt Taschenbuch Verlag.
- Hanse, althochdeutsch hansa, geht auf das germanische
Schar zurürück.
"Gegenseitiger Beistand zu Wasser und zu Lande" lautete die vertragliche
Verpflichtung von 1293 zwischen den Städten Lübeck, Wismar, Rostock,
Stralsund und Greifswald. 1356 erweiterte Lübeck das Bündnis mit anderen
Städten. Im Westen reichte die Hanse bis nach Antwerpen, im Süden bis nach
K�und Halle, im Osten bis nach Reval. Mit der Schliessung des Hansakontors
in Nowgorod, 1494, und des Stalhofs in London, 1598, verfiel die Handels- und
Schutzgemeinschaft. Nach dem Dreissigjährigen Krieg wurde die Tradition von
Lübeck, Hamburg und Bremen weitergeführt. 1669 fand der letzte Hansatag
statt. Heute treffen sich wieder Stadtvertreter des alten Städtebundes auf
Hansetagen, um Handel und Wandel zu fördern.
Einige hundert Koggen segelten damals unter der Hanseflagge bis nach
Russland, Skandinavien und Westeuropa. Lüneburger Salz, französischer Wein,
flandrische und englische Tuche, blatischer Bernstein, norwegischer Stockfisch,
schonischer Hering, Vieh und Getreide, schwedische Erze oder russische Pelze,
wurden auf dem Landweg bis in südliche Länder angeboten und Gewürze, Süd-
früchte, Seide, Olivenöl, Edelsteine, Gold oder Silber eingetauscht. Das Holsten-
tor, zweitürmiges Stadttor in Lübeck, Zeichen lübscher Wehrhaftkeit der aus-
gehenden Hansezeit, ist in nach den Plänen von Ratsbaumeister Hinrich
Helmstede in den Jahren 1467/78 als spätgotischer Profanbau in Backstein er-
baut worden und heute als stadtgeschichtliches Museum für Besucher zugänglich. |